Als Hebamme begleitest du Familien in einer der wichtigsten Phasen ihres Lebens – mit Erfahrung, Herz und Vertrauen. Doch viele großartige Hebammen werden online kaum gefunden, obwohl sie eigentlich alles mitbringen, was Eltern suchen.
Das liegt oft nicht an fehlender Qualität, sondern daran, dass Marketing im Praxisalltag einfach untergeht. Zwischen Kursen, Hausbesuchen und Familienbetreuung bleibt selten Zeit für Website, Sichtbarkeit oder Strategie.
Die gute Nachricht: Du brauchst kein kompliziertes Online-Marketing, um mehr Familien zu erreichen. Schon mit wenigen gezielten Schritten kannst du dafür sorgen, dass dich Eltern in deiner Region finden – und sich von Anfang an gut aufgehoben fühlen.
In diesem Beitrag zeigen wir dir 5 einfache Marketing-Strategien für Hebammen, mit denen du deine Reichweite vergrößerst, Vertrauen aufbaust und mehr Anfragen bekommst.
Themenüberblick:
Kapitel 01
Eine Hebammen-Webseite, die Vertrauen schafft
Wenn Eltern nach einer Hebamme suchen, geht der Weg fast immer über das Internet. Noch bevor sie dich persönlich kennenlernen, sehen sie deine Webseite – und entscheiden innerhalb weniger Sekunden, ob sie sich bei dir wohlfühlen.
Eine gute Hebammen-Webseite vermittelt Ruhe, Wärme und Kompetenz. Sie wirkt einladend, übersichtlich und zeigt auf den ersten Blick, dass du weißt, was du tust. Deine Besucher:innen sollen sofort verstehen: Hier bin ich richtig. Hier werde ich gesehen und verstanden.
Was auf deiner Webseite nicht fehlen darf
Eine professionelle Webseite für Hebammen braucht keine endlosen Texte oder aufwendigen Effekte – sie sollte vor allem klar strukturiert und leicht zu lesen sein.
Diese Inhalte sind besonders wichtig:
- Deine Leistungen: Erkläre kurz und verständlich, was du anbietest (z. B. Schwangerschaftsbegleitung, Wochenbettbetreuung, Rückbildungskurse).
- Dein Einzugsgebiet: Nenne klar, in welcher Region du arbeitest. Das hilft Eltern – und Suchmaschinen – sofort zu wissen, ob du verfügbar bist.
- Dein Profil: Stelle dich mit Foto, Ausbildung und Motivation vor. Authentische Worte schaffen Nähe und Vertrauen.
- Kontaktmöglichkeit: Mach es Eltern leicht, dich zu erreichen – idealerweise mit einem klaren Button oder Kontaktformular.
Design, das Geborgenheit vermittelt
Hebammenarbeit ist persönlich und emotional – das darf sich im Design widerspiegeln.
Sanfte Farben, natürliche Fotos, warme Schriftarten und viel Weißraum wirken beruhigend und professionell zugleich.
Verzichte auf grelle Farben oder überladene Layouts. Stattdessen:
- Verwende authentische Bilder – gern echte Aufnahmen statt Stockfotos.
- Halte deine Texte einfühlsam, aber klar.
- Nutze ruhige Bewegungen oder sanfte Animationen nur, wenn sie den Inhalt unterstützen.

Das ist die Webseite, die wir für die Berliner Hebammenpraxis Pups & Rotz erstellt haben. Mehr Infos findest du hier.
Wenn du Unterstützung brauchst, melde dich gerne bei uns.
In einem kostenlosen 15-minütigen Gespräch finden wir gemeinsam heraus, was du wirklich brauchst – und wie du deine Praxis online sichtbar machen kannst, ohne dich mit Technik oder Marketingstress zu überfordern.
Kapitel 02
SEO für Hebammen – So wirst du lokal gefunden
Du kannst die schönste Webseite haben – wenn sie bei Google nicht gefunden wird, bringt sie dir leider wenig.
Die meisten Eltern suchen heute online nach einer Hebamme in ihrer Nähe. Typische Suchanfragen sind zum Beispiel:
„Hebamme Wien“, „Geburtsvorbereitung Linz“, „Wochenbettbetreuung Graz“
Wenn deine Webseite bei diesen Begriffen nicht erscheint, finden dich viele Familien einfach nicht – auch wenn du genau das anbietest, was sie brauchen.
Hier kommt SEO für Hebammen ins Spiel: SEO bedeutet Suchmaschinenoptimierung und sorgt dafür, dass deine Webseite bei Google und Co. sichtbarer wird.
Was bedeutet „lokales SEO“ für Hebammen?
Im Unterschied zu großen Online-Shops oder Magazinen spielt für Hebammen die lokale Suche die wichtigste Rolle. Google möchte Familien Ergebnisse zeigen, die in ihrer Umgebung relevant sind. Deshalb solltest du deiner Webseite und deinen Texten immer signalisieren, wo du arbeitest und welche Leistungen du anbietest.
Das erreichst du mit ein paar einfachen, aber wirkungsvollen Maßnahmen:
- Nenne in Überschriften und Texten deine Stadt oder Region (z. B. „Hebamme in Salzburg“).
- Ergänze dein Einzugsgebiet im Footer oder auf einer Karte.
- Erstelle eine eigene Seite für spezielle Leistungen wie Geburtsvorbereitungskurse oder Stillberatung.
So verbesserst du dein Ranking – 5 einfache SEO-Tipps für Hebammen
- Google-Unternehmensprofil anlegen:
Erstelle (oder aktualisiere) dein Google-Profil mit Adresse, Öffnungszeiten, Website und Fotos. Wenn Eltern „Hebamme + Stadt“ googeln, erscheint dein Profil in der Karte – das bringt oft mehr Klicks als klassische Anzeigen. - Bewertungen sammeln:
Positive Google-Bewertungen stärken Vertrauen und verbessern dein Ranking. Bitte zufriedene Familien einfach, dir kurz eine Rezension zu schreiben – oft reicht ein Satz wie:
„Wenn ihr mögt, könnt ihr mir auf Google eine Bewertung hinterlassen, das hilft anderen Familien, mich zu finden.“ - Verwende die richtigen Keywords:
Nutze Formulierungen, die Familien wirklich suchen – also nicht „perinatale Begleitung“, sondern „Hebamme in Wien“ oder „Geburtsvorbereitungskurs online“. Integriere solche Begriffe natürlich in deine Texte, Überschriften und Meta-Beschreibungen. - Schreibe regelmäßig neue Inhalte:
Ein Blog ist perfekt, um Themen aufzugreifen, die Eltern beschäftigen – z. B. „Wann sollte ich mich bei einer Hebamme melden?“ oder „5 Dinge, die du für das Wochenbett vorbereiten solltest.“ Das stärkt deine Sichtbarkeit und zeigt Google, dass deine Website aktiv gepflegt wird. - Baue lokale Verlinkungen auf:
Bitte befreundete Praxen, Geburtszentren oder Kurse, deine Website zu verlinken. Solche Backlinks zeigen Google, dass du Teil eines echten Netzwerks bist – und das erhöht deine Relevanz in der lokalen Suche.
Beispiel aus der Praxis: Pups & Rotz Berlin
Ein gutes Beispiel dafür, wie wirkungsvoll SEO für Hebammen sein kann, ist die Website der Hebammenpraxis Pups & Rotz in Berlin.
Nach dem Relaunch und einer gezielten Suchmaschinenoptimierung stiegen die Impressionen um mehr als 300 % und die Klicks bei Google haben sich innerhalb weniger Monate mehr als verdoppelt.
In der Google Search Console ist der Unterschied deutlich zu sehen:
Über 8 700 Klicks und rund 158 000 Impressionen zeigen, dass die Praxis heute regelmäßig in den Suchergebnissen erscheint – und von Familien aktiv gefunden wird.
Seit dem Relaunch verzeichnet die Praxis mehr Anfragen über die Website, eine bessere lokale Platzierung bei Suchbegriffen wie „Hebamme Berlin“ und langfristig mehr Sichtbarkeit ohne zusätzliche Werbekosten.

Wenn du auch solche Ergebnisse erzielen willst, melde dich gerne bei uns.
In einem kostenlosen 15-minütigen Gespräch schauen wir uns gemeinsam an, wie du deine Website sichtbarer machst – und Schritt für Schritt mehr Familien erreichst.
Kapitel 03
Social Media für Hebammen – Präsenz zeigen, ohne dich zu verlieren
Social Media kann Fluch und Segen zugleich sein. Einerseits ist es ein wunderbarer Weg, Familien zu erreichen, Vertrauen aufzubauen und sichtbar zu bleiben. Andererseits kann der Druck, ständig etwas posten zu müssen, schnell überfordern – besonders im vollen Praxisalltag.
Die gute Nachricht:
Du musst nicht täglich online sein, um präsent zu wirken. Wichtiger ist, dass du zeigst, wer du bist – ehrlich, ruhig und authentisch.
Warum Social Media für Hebammen so gut funktioniert
Hebammenarbeit ist persönlich. Eltern suchen Menschen, keine Marken. Wenn sie dich auf Instagram oder Facebook erleben, entsteht Nähe – lange bevor sie dir schreiben. Ein kurzer Einblick in deinen Praxisalltag oder ein ehrlicher Post über Themen, die Eltern bewegen, kann viel stärker wirken als jede bezahlte Werbung.
Welche Inhalte gut funktionieren
Viele Hebammen glauben, sie müssten ständig neue Ideen haben. In Wirklichkeit funktioniert das Gegenteil: Regelmäßigkeit und Wiedererkennung.
Du musst das Rad nicht neu erfinden – sprich einfach über das, was du ohnehin täglich tust.
Beispiele für Inhalte, die gut ankommen:
- Einblicke in deinen Alltag (z. B. Vorbereitung eines Geburtsvorbereitungskurses)
- Fachwissen in einfacher Sprache (z. B. „5 Tipps fürs Wochenbett“)
- Vorstellung deines Teams oder deiner Praxisräume
- Antworten auf häufige Fragen („Wann sollte ich mich bei einer Hebamme melden?“)
- Zitate oder kleine Erinnerungen, die Eltern stärken und Mut machen
Natürlich darfst du auf Social Media persönlich sein. Aber du entscheidest, wo deine Grenze liegt. Zeig ruhig, wie du arbeitest, was dich antreibt, welche Werte dir wichtig sind – aber wahre die Privatsphäre deiner Familien. Echte Fotos, warme Farben und eine ruhige Tonalität wirken meist stärker als perfekt gestylte Reels.
Sichtbar bleiben – ohne dich zu überfordern
Social Media sollte dich unterstützen, nicht belasten. Wenn du magst, kannst du Tools nutzen, um Beiträge vorzubereiten und automatisch zu posten. So kannst du Inhalte dann teilen, wenn du wirklich Zeit hast – und dich den Rest der Woche wieder auf deine Arbeit konzentrieren.
Mach dir bewusst: Jede Nachricht, jedes Like und jeder neue Follower ist eine potenzielle Familie, die Vertrauen in dich fasst. Es geht nicht um Reichweite, sondern um Beziehung.
Beispiele für Social Media Posts für Hebammen
Kapitel 04
Empfehlungen & Netzwerke für Hebammen
Marketing funktioniert am besten, wenn es ehrlich ist. Und nichts ist ehrlicher als eine Empfehlung von Mensch zu Mensch.
Viele Hebammen bekommen den Großteil ihrer Anfragen nicht über Anzeigen, sondern weil jemand sie empfohlen hat – eine Freundin, eine Ärztin, ein Geburtsvorbereitungskurs. Diese Empfehlungen sind Gold wert, denn sie basieren auf dem, was Eltern wirklich zählt: Vertrauen.
Google-Bewertungen richtig nutzen
Die einfachste Form, Empfehlungen online zu nutzen, sind Google-Bewertungen. Sie erscheinen direkt in den Suchergebnissen – meist noch bevor jemand deine Website besucht – und haben damit großen Einfluss auf die Entscheidung. Wenn du dein Google-Unternehmensprofil aktiv pflegst, regelmäßig Fotos hochlädst und auf Rezensionen reagierst, bleibst du präsent und vertrauenswürdig.
Bitte Familien nach der Betreuung ganz unkompliziert um Feedback. Das kann ein kurzer Satz in einer E-Mail oder auf einer kleinen Dankeskarte mit QR-Code sein. Die meisten Eltern helfen gern, wenn der Weg einfach ist. Jede neue Bewertung verbessert dein Profil, zeigt Aktivität und stärkt gleichzeitig dein lokales Ranking bei Google.
Netzwerke für mehr Reichweite und Sichtbarkeit
Auch dein berufliches Umfeld kann deine Sichtbarkeit stärken. Kooperationen mit Stillberaterinnen, Geburtsfotografinnen, Yoga-Studios oder Kliniken führen oft zu gegenseitigen Empfehlungen – online und offline. Wenn ihr euch auf euren Websites verlinkt, erkennt Google diese thematische Verbindung und bewertet sie positiv für dein Ranking.
Du kannst dafür auf deiner Website eine kleine Partner:innen-Sektion einrichten. Eine kurze Beschreibung der Zusammenarbeit und ein Link zur jeweiligen Webseite reichen aus. So entsteht ein authentisches Netzwerk, das nicht nur Vertrauen vermittelt, sondern auch technisch wirkt.
Kapitel 05
Offline-Maßnahmen – sichtbar bleiben, wo Familien dich erleben
Nicht jede Marketingmaßnahme muss online stattfinden. Gerade für Hebammen spielt Sichtbarkeit im direkten Umfeld eine große Rolle – dort, wo Familien dich tatsächlich treffen. Offline-Marketing ergänzt deine digitale Präsenz und sorgt dafür, dass dein Name im Gedächtnis bleibt, auch bevor jemand deine Webseite besucht.
Gedruckte Materialien, die wirken
Visitenkarten, Flyer oder Terminkarten sind klassische, aber wirkungsvolle Mittel, um im Alltag präsent zu bleiben. Wichtig ist, dass sie zu deinem Branding passen – gleiche Farben, gleiche Schriftarten und dieselbe ruhige Bildsprache wie auf deiner Website. So entsteht ein einheitlicher Eindruck, der Vertrauen vermittelt.
Flyer funktionieren besonders gut in Geburtskliniken, Arztpraxen oder Apotheken. Statt allgemeiner Informationen reicht oft eine kompakte Karte mit einem klaren Angebot („Begleitung in Schwangerschaft und Wochenbett“) und einem QR-Code, der direkt auf deine Website führt. Damit verbindest du Offline- und Online-Welt nahtlos miteinander.
Kooperationen vor Ort
Auch lokale Kooperationen sind ein wichtiger Baustein. Wenn du mit Stillberaterinnen, Geburtsfotografinnen, Babygeschäften oder Yoga-Studios zusammenarbeitest, entsteht ein Netzwerk, das gegenseitig Empfehlungen generiert. Du kannst kleine Informationsmappen oder gemeinsame Aktionen planen, zum Beispiel kurze Vortragsabende oder offene Beratungstage.
Solche Kooperationen lassen sich wiederum online sichtbar machen – etwa durch gegenseitige Erwähnungen auf den Websites oder Social-Media-Kanälen. Google wertet diese thematischen Verknüpfungen positiv, und gleichzeitig erfahren neue Familien über verschiedene Wege von deiner Arbeit.
Lokale Veranstaltungen und Präsenz
Ein weiterer Weg, um Vertrauen aufzubauen, ist persönliche Präsenz. Informationsabende, Geburtsvorbereitungsmessen oder kleine Workshops schaffen die Möglichkeit, dich kennenzulernen. Hier zählt kein aufdringlicher Werbeauftritt, sondern authentische Begegnung.
Wenn du solche Termine regelmäßig anbietest, kannst du sie auch auf deiner Website und in Google Maps unter „Veranstaltungen“ eintragen – das stärkt zusätzlich dein lokales Ranking.
Praxisräume als Teil des Marketings
Deine Praxis selbst ist ein wichtiger Bestandteil deiner Außenwirkung. Schon der Eingangsbereich, dein Logo an der Tür oder eine kleine Infowand mit Partner:innen wirken professionell und vertrauensbildend. Einheitliche Gestaltung und kleine Details – wie Terminkarten im selben Design wie deine Website – zeigen, dass du organisiert und zuverlässig arbeitest.
Fazit für erfolgreiches Marketing für Hebammen
Marketing für Hebammen funktioniert dann am besten, wenn es zu deinem Alltag passt. Es geht nicht darum, ständig neue Trends auszuprobieren oder jeden Tag auf Social Media aktiv zu sein. Entscheidend ist, dass deine Qualität sichtbar wird – online und offline.
- Eine gut strukturierte Webseite schafft die Grundlage.
- SEO sorgt dafür, dass Familien dich finden.
- Social Media hilft, Nähe aufzubauen, und
- Empfehlungen sowie Offline-Maßnahmen machen deine Arbeit im direkten Umfeld präsent.
Zusammen ergeben sie ein System, das dich langfristig sichtbar macht – ohne komplizierte Strategien und ohne Druck.
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